Philosophie
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Pro Minute werden in tropischen Regenwäldern rund 6.000 Bäume unwiederbringlich – und überwiegend illegal – zerstört. Dies entspricht einer Fläche von 45 Fußballfeldern pro Minute beziehungsweise 24 Millionen Fußballfeldern pro Jahr.

aus prinzip kein tropenholz aus prinzip kein tropenholz

Tropenholz ist nicht nur wegen seiner ansprechenden Optik beliebt, sondern auch wegen seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Verwitterung und Schimmelbefall. Das sind Eigenschaften, die europäische Hölzer wie Buche, Esche, Ahorn etc. natürlicherweise nicht aufweisen. Allerdings haben diese Vorteile und die daraus resultierende große Nachfrage nach Tropenhölzern bekanntermaßen fatale Folgen: Der tropische Regenwald wird in erschreckendem Tempo gerodet. Dabei wird die fortschreitende Zerstörung dieses einzigartigen Lebensraums auch zum globalen Problem: Dem Regenwald wird eine bedeutende Rolle als Regulator des Weltklimas und des CO2-Haushaltes zugeschrieben. Deswegen betrifft der Raubbau jeden einzelnen von uns und die folgenden Generationen. Die EU berät derzeit über strengere Auflagen und Kontrollen, um gegen die Einfuhr und den Handel mit illegal geschlagenem Holz vorzugehen.

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aus prinzip nachhaltig aus prinzip nachhaltig

Es muss nicht unbedingt Tropenholz sein – es gibt attraktive und gleichzeitig ökologisch korrekte Alternativen. Schon seit Jahrhunderten ist bekannt, dass Holz durch die Behandlung mit Hitze beständiger wird. Durch modernste thermische Verfahren lassen sich inzwischen einheimische Hölzer aus kontrollierter Forstbewirtschaftung so behandeln, dass sie den gefährdeten Tropenhölzern optisch zum Verwechseln ähneln – und sie in technischen Eigenschaften wie Dauerhaftigkeit und Dimensionsstabilität sogar übertreffen. Und während der Regenwald in bedenklichem Tempo schrumpft, nimmt beispielsweise der seit über 200 Jahren nach dem „Prinzip der Nachhaltigkeit" bewirtschaftete deutsche Wald ständig zu. timura Holz aus kontrolliertem Anbau ist die Zukunft in einer Gesellschaft mit steigendem Umweltbewusstsein und zunehmend strengeren Auflagen und Kontrollen in der Holzwirtschaft.